Unser Behandlungskonzept

Unser Krankheitsverständnis und unser Behandlungskonzept berücksichtigen körperliche, psychische und soziale Aspekte sowie die zahlreichen Wechselwirkungen zwischen diesen. Körperliche Schädigungen können mit Funktionsstörungen und Schmerzen einhergehen, die sich auf unser psychisches Befinden und die Teilnahme am sozialen und beruflichen Leben auswirken können. Jedes Gefühl geht mit einer Körperreaktion einher und beeinflusst unser Verhalten – intensiv oder aber kaum bemerkbar. Psychische Störungen wirken sich unmittelbar auf unser Wohlbefinden und unser Verhalten aus. Lange unbehandelt können psychische Störungen auch körperliche Schäden bewirken, vermittelt über ungesunde Verhaltensweisen, aber auch vermittelt über dauerhafte Anspannung des Körpers oder Antriebslosigkeit. Schließlich haben soziale Erlebnisse wie Partnerschaft, Trennung oder auch Mobbing am Arbeitsplatz großen Einfluss auf unser psychisches Befinden und wirken sich letztlich auch auf unsere körperliche Leistungsfähigkeit aus. 

 

Eine zu den persönlichen Therapiezielen passende und sich ergänzende Kombination körperlicher, psychischer und sozialer Behandlungsansätze ermöglicht in der Regel eine erfolgreiche Behandlung. Die Therapieziele werden in den ersten Tagen der Behandlung im Rahmen der körperlichen und psychotherapeutischen Aufnahmeuntersuchungen gemeinsam abgestimmt und gegebenenfalls im Verlauf angepasst. Besondere Bedeutung hat der Austausch aller an der Behandlung beteiligter Berufsgruppen. 

 

Die Behandlung setzt sich aus Gruppentherapien und Einzelgesprächen zusammen. Für unser Behandlungskonzept ist der Austausch mit dem Behandlungsteam und den Mitpatienten, zu denen sich ein Vertrauensverhältnis entwickelt, von großer Bedeutung. Jedem Patienten ist daher ein Bezugsarzt, ein Bezugstherapeut und eine Bezugsgruppe von Mitpatienten zugeordnet. 

 

Wir möchten unsere Patienten während ihrer psychosomatischen Rehabilitation kompetent und fördernd begleiten und so dazu beitragen, dass es ihnen in Beruf und sozialem Umfeld und mit sich selbst wieder besser geht. Viel Verantwortung liegt jedoch auch beim Patienten, da eine psychosomatische Rehabilitationsbehandlung nur gelingen kann, wenn man offen und engagiert in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit uns an seinen Zielen arbeitet. Dabei unterstützen wir unsere Patienten.