Stationäre Rehabilitation

Die Patienten werden in der Regel für die Dauer der Rehabilitationsmaßnahme stationär aufgenommen. In Einzelfällen bieten wir darüber hinaus alternative bzw. ergänzende Therapien an. Für Patienten im Umkreis von 50 km kommt eine teilstationäre Behandlung in Betracht. Die Patienten sind nur tagsüber in der Klinik und nehmen an allen Behandlungen teil. Diese Möglichkeit ist gedacht für Patienten mit versorgungspflichtigen Kindern oder Patienten, die die Trennung von zu Hause noch lernen müssen.

Nachsorge der Rehabilitation

Nachfolgemaßnahmen sind ein wichtiger Teil der stationären psychosomatischen Rehabilitation. Da Rehabilitation primär auf den Erhalt oder die Wiederherstellung der Teilhabe am sozialen Leben abzielt, müssen stationäre Rehabilitationsmaßnahmen eine Verbindung zur sozialen Lebenswelt der Patienten schaffen. Darüber hinaus kann eine nachhaltige Wirkung nur erfolgen, wenn andere Lebensweisen in der heimatlichen Situation des Patienten eingeleitet und weitere institutionelle Unterstützungsmöglichkeiten genutzt werden.

In diesem Zusammenhang ist der Abschluss der Rehabilitation als Übergang in die heimatliche Lebenssituation von besonderer Bedeutung. Hier werden zum Beispiel eine ambulante psychotherapeutische Behandlung, die Teilnahme an einem Rehabilitationsnachsorgeprogramm (z. B. IRENA), eine stufenweise Wiedereingliederung, berufliche Rehabilitationsmaßnahmen und Wiedereingliederungshilfen, Suchtberatung oder –behandlung, sportliche Aktivitäten oder Selbsthilfegruppen als Unterstützungsmöglichkeiten erarbeitet und mit dem Patienten zusammen vorbereitet. Außerdem können weitere medizinische, diagnostische und therapeutische Maßnahmen gebahnt werden.

Soweit eine ambulante Psychotherapie zur Fortsetzung der begonnenen Behandlung notwendig ist, unterstützen wir Sie durch unsere Kontakte zu ambulanten Psychotherapeuten regional und auch bundesweit. Von besonderer Wichtigkeit ist der Kontakt zum Hausarzt, gegebenenfalls auch zum Betriebsarzt. In allen Fällen werden Sie bei der Kontaktaufnahme unterstützt. Darüber hinaus besprechen mit Ihnen die Möglichkeit einer Teilnahme an Selbsthilfegruppen.

 

 

 

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