Reizdarmsyndrom – Welche Formen der Erkrankung existieren? Welche Therapien sind heute etabliert?

31.10.2018 19:00 Uhr – Ende offen

Das unter funktionelle Erkrankungen eingestufte Reizdarmsyndrom ist in Deutschland bei 12 % der Bevölkerung anzutreffen. Es existiert ein hoher Leidensdruck bei den Patienten und führt in Deutschland zu einer hohen Anzahl an Arztbesuchen. Trotz dieser hohen gesellschaftlichen wie auch wirtschaftlichen Bedeutung dieser Erkrankung wird die Diagnose häufig nicht ernst genommen. Patienten werden als überempfindliche und eingebildete Kranke abgestempelt, da nicht sofort eine organische Ursache in den Untersuchungen gezeigt werden kann. Ein weiteres Problem stellt die unscharfe Begrifflichkeit des Reizdarmsyndroms dar, die eigentlich mehrere Erkrankungen umfasst, die verschiedene gegensätzliche Symptome erfasst und teilweise komplett unterschiedlich behandelt. Hier ein verständliches Hintergrundwissen zu vermitteln, ist zwingend erforderlich, um betroffenen Patienten rasche Hilfe zukommen zu lassen und unnötige Odysseen und unnötige Therapien und Untersuchungen quer durch Kliniken und Praxen zu ersparen.

Zielgruppe: Betroffene Patienten und andere Interessierte
Referent: Chefarzt Dr. med. Kerem Bulut, Facharzt für Innere Medizin (Schwerpunkt Gastroenterologie)
Termin: Mittwoch, 31.10.2018, 19:00 Uhr
Anmeldung: nicht notwendig
Kosten: keine
Raum: Versammlungsraum in der 4. Etage des St.-Clemens-Hospitals


Kursnummer: B-473-2018

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