Gelderland-Klinik Geldern
Clemensstraße 10
47608 Geldern
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Wir unterstützen Sie dabei, Kraft, Selbstvertrauen und, im besten Fall, Ihre Leistungsfähigkeit zurückzugewinnen oder wieder herzustellen. In Gruppen- und Einzelgesprächen haben Sie die Gelegenheit, über die Themen zu sprechen, die Ihnen wichtig sind. Ziel der Reha soll sein, den Zugang zu Ihren eigenen Ressourcen zu bekommen, um Wege aus der Krankheit zu finden.
Ihr Behandlungsplan setzt sich zusammen aus den Basis-Modulen sowie den ergänzenden Verordnungen durch Ihren Bezugsarzt und Bezugstherapeuten. Diese werden in den Aufnahmegesprächen mit Ihnen besprochen.

Therapiebegleithund Frida erweitert das therapeutische Angebot der Gelderland-Klinik - aber natürlich nur, wenn keine Kontraindikationen bei den Rehabilitandinnen und Rehabilitanden bestehen, wie beispielsweise eine Hundephobie, eine Abneigung gegen Tiere, eine Infektion oder ähnliches. Gemeinsam mit einer Psychologin begleitet die speziell ausgebildete Labradorhündin im Rahmen der psychosomatischen Rehabilitation Einzelgespräche, Gruppenpsychotherapie und die Skillsgruppe.
Der gezielte Einsatz eines Therapiebegleithundes kann das emotionale Wohlbefinden fördern, Ängste und Anspannung reduzieren sowie soziale Interaktionen erleichtern. Gerade für sozial unsichere oder ängstliche Rehabilitandinnen und Rehabilitanden kann Frida eine wertvolle Unterstützung im therapeutischen Prozess sein. Darüber hinaus motiviert sie zu Bewegung und schafft Momente der Entspannung.
Der Einsatz erfolgt ausschließlich unter klar definierten Voraussetzungen. Mögliche Kontraindikationen wie Hundephobie oder Tierhaarallergien werden vorab berücksichtigt. Selbstverständlich erfüllt Frida alle erforderlichen Ausbildungs-, Hygiene- und Sicherheitsstandards und wird ausschließlich in geeigneten Therapiesituationen eingesetzt.

Die Gelderland-Klinik setzt in der psychosomatischen Rehabilitation moderne VR-Brillen (Virtuelle Realität) als ergänzende Therapiemethode ein. Besonders Menschen mit Angststörungen können von dem Verfahren profitieren.
Dabei wird die VR-Brille insbesondere bei Rehabilitandinnen und Rehabilitanden mit Angststörungen eingesetzt. Sie eignet sich für Menschen, die vor spezifischen Situationen mit verstärkter Symptomatik und Panik reagieren, was zu Problemen bis hin zu deutlichem Vermeidungsverhalten im beruflichen und privaten Kontext führen kann. Das Verfahren wird in Zusammenhang mit einer sogenannten Situations-Exposition eingesetzt, die VR-Therapie kommt also in speziellen Angstsituationen zum Einsatz. Die Therapie hilft Menschen, Ängste abzubauen und sich angstbesetzten Situationen (wieder) zu stellen, die seit langem schon als Belastung empfunden werden. Ein Vermeidungsverhalten kann überwunden und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gestärkt werden.
Der Einsatz der VR-Brille wird supervisorisch durch die Leitende Psychotherapeutin Susanne Grohmann begleitet, die sich ausführlich mit dem Einsatz von VR-Brillen im therapeutischen Zusammenhang beschäftigte. Die VR-Therapie ergänzt das bestehende psychotherapeutische Angebot der Gelderland-Klinik und ermöglicht neue Therapieansätze für eine moderne, wissenschaftlich fundierte Behandlung von Angststörungen.
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